FK Hansa Wittstock 1919 e.V.

26. Spieltag, 09.05.2009



SV Blau-Weiß Dannenwalde vs. FK Hansa Wittstock
 
Hinspiel: 3:0
Platzierung: 12. – 7.

Auf ein Ortsderby freuen sich die Zuschauer in Dannenwalde. Zwar geht es weder für die Gastgeber noch für Hansa Wittstock um sehr viel in dieser Saison, doch trotzdem sind beide Vertretungen gewillt, das Spiel gegen den Ortsrivalen für sich zu entscheiden. Die Platzherren können bisher auf eine positive Rückrunde blicken, haben sich überraschend schnell aus der Abstiegszone verabschiedet und rechnen sich daher gegen die spielstarken Dossestädter einiges aus.

 
FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Patrick Gerlach, Nico Grahlmann, Oliver Drott, Christopher Haak (30. Marcel Bock), Jochen Meier, Christian Backhaus (70. Mathis Thon), Mathias Dannehl, Silvio Braun (76. Oliver Gießel), Stefan Wolter
Tore: 0:1 Silvio Braun (39.); 0:2 Silvio Braun (53.); 1:2 Sven Streese (75.); 1:3 Mathias Dannehl (89.)
Schiedsrichter: Matthias Mrosewski (Kremmen)
Zuschauer: 100

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, heißt es. Hansa Wittstock freute sich am Sonnabend nicht nur über den Auswärtssieg in Dannenwalde. Vielmehr freut sich Trainer Jörg Luther und seine Mannschaft jetzt schon auf das nächste Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Nummer eins: Rot-Weiß Kyritz. „Kyritz wird in Wittstock nicht Meister“, so die klare Ansage vom Hansa-Coach. Ganz so klar lief das Spiel in Dannenwalde nicht. In der ersten Halbzeit spielte sich die Partie meist im Mittelfeld ab. Wittstock hatte trotzdem einige gute Chancen. Allein Stefan Wolter stand dreimal vor dem Dannenwalder Keeper und bekam das Leder nicht ins Netz. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang den Wittstockern doch die verdiente Führung. Nach Vorlage des glücklosen Wolter auf Silvio Braun stand es 1:0. Der Torschütze zum ersten Treffer, markierte auch das 2:0 (60.). Als Dannenwalde nach einem seiner seltenen Konter durch Streese zum Ausgleich kam, bäumte sich der Gastgeber noch einmal auf. Einige Male musste Hansas Keeper Kevin Apitz sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Erst als Matthias Danehl in der 85. Minute das 3:1 schoss, sahen die Dannenwalder ein, dass die Gäste an diesem Tag die bessere Mannschaft stellten. „Das war vor allem der Verdienst von Stefan Wolter, Silvio Braun und Matthias Danehl“, lobte Trainer Jörg Lutter. Die drei hätten eine gute Offensivleistung abgeliefert. bed